Das moderne Bauwesen braucht nicht nur eine solide theoretische Ausbildung, sondern vor allem praktische Fähigkeiten, Neugier und den Mut, neue Lösungen zu erproben. Genau auf diesen Grundlagen basiert die wegweisende Initiative „Praktische Freitage“, die vom Institut für Bauingenieurwesen der Technischen Universität Posen ins Leben gerufen wurde.
Praxisorientiertes Lernen abseits klassischer Lehrpfade
Im Rahmen der „Praktischen Freitage“ entschieden sich Masterstudierende bewusst dafür, ihre freie Zeit zu investieren und an projekt- und forschungsorientierten Workshops teilzunehmen, die in einer Form durchgeführt wurden, die der späteren ingenieurpraktischen Arbeit maximal nahekommt.
Es war kein Lernen „aus dem Hörsaal heraus“. Die Teilnehmenden:
– entwarfen,
– bauten
– und zerstörten anschließend ihre eigenen, vier Meter langen Stahlbetonträger,
um das Verhalten von Konstruktion und Material unter realen Bedingungen vollständig zu verstehen.
Dieser Ansatz ermöglicht es, gewohnte Denkmuster zu verlassen und sich statt eines reinen „Lernens für die Prüfung“ wirklich mit dem Stahlbeton auseinanderzusetzen – mit seinen Grenzen ebenso wie mit seinem Potenzial.

Erfahrungen, die ein Leben lang wirken
Der direkte Kontakt mit dem realen Planungs- und Ausführungsprozess sowie die Beobachtung des Tragverhaltens einer Konstruktion bis an ihre Belastungsgrenze vermitteln Wissen, das durch kein Lehrbuch zu ersetzen ist.Gerade solche Erfahrungen:
– fördern das ingenieurmäßige Denken,
– schulen die Verantwortung für eigene Entwürfe,
– schaffen ein Bewusstsein für die Konsequenzen planerischer Entscheidungen.
Aus Sicht der Baupraxis ist dies von unschätzbarem Wert: Junge Ingenieurinnen und Ingenieure erhalten bereits während des Studiums die Möglichkeit, sich mit genau den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die ihnen später im Berufsalltag begegnen werden.

Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft – ein echter Mehrwert für junge Ingenieurinnen und Ingenieure
Bei Pekabex sind wir seit Jahren davon überzeugt, dass die Zukunft des Bauwesens auf einer engen Zusammenarbeit zwischen der akademischen Welt und den Praktikern der Branche beruht. Initiativen wie die „Praktischen Freitage“ zeigen eindrucksvoll, wie viel erreicht werden kann, wenn ein hohes fachliches Niveau mit einem klaren Fokus auf Praxis und Qualität verbunden wird.
Gleichzeitig sind dies Projekte, die:
– Studierende zu aktiver Weiterentwicklung inspirieren,
– die Leidenschaft für Tragwerkskonstruktionen wecken,
– und verdeutlichen, dass Ingenieurwesen nicht nur aus Berechnungen besteht, sondern ebenso aus Experimenten, Analyse und Verantwortung.

Engagement, das Anerkennung verdient
Besonderen Dank und Anerkennung verdienen die Lehrenden, Organisatoren sowie die Leitung der Fakultät und des Instituts für Bauingenieurwesen, die den Raum für die Umsetzung dieser anspruchsvollen Initiative geschaffen haben. Dank ihrer Unterstützung konnten die Studierenden an Workshops auf höchstem fachlichen Niveau teilnehmen.
Für Pekabex ist es eine große Freude zu sehen, dass sich kommende Generationen von Ingenieurinnen und Ingenieuren in einem Geist ausbilden, der geprägt ist von:
– verantwortungsbewusstem Entwerfen,
– dem Streben nach Qualität,
– der kontinuierlichen Erweiterung des eigenen Wissens.
Die Zukunft aktiv gestalten
Wir drücken die Daumen, dass die gewonnenen Erfahrungen künftig in sichere, langlebige und gut durchdachte Konstruktionen münden und dass die Initiative „Praktische Freitage“ fest in der akademischen Ingenieurausbildung etabliert wird.
Solche Projekte sind eine Investition in die Zukunft der gesamten Bauwirtschaft – und genau diesen Entwicklungsweg unterstützen wir.







